Lösungen · Souveräne Cloud

Souveräne Cloud auf Hardware, die uns selbst gehört

Souveräne Cloud heißt: Der Betreiber besitzt die Maschinen und unterliegt einem Rechtsraum. Unsere Hugo-Plattform läuft auf Hardware, die oceans in Kanada gehört, in unabhängigen FiberCentre-Anlagen, als registrierter ISP, ASP und PAS. Dateien, Mail, Chat, Video, Telefonie und KI liegen in einer Umgebung statt in sechs Anbieterverträgen.

Das Problem: Mieten ist nicht Besitzen

Die souveräne Cloud-Region eines Hyperscalers sagt Ihnen, wo das Gebäude steht. Sie sagt nicht, wer verpflichtet werden kann, es zu öffnen. Ein Betreiber mit US-Sitz unterliegt US-Recht, gleich wo die Racks stehen — deshalb sind Datenresidenz und Datensouveränität nicht dieselbe Frage, und deshalb beantwortet die erste die zweite nicht.

Das zweite Problem ist die Montage. Am Ende steht in vielen Häusern der Dateidienst von einem Anbieter, die Mail vom nächsten, der Chat vom dritten, die Videokonferenz vom vierten und zuletzt ein KI-Werkzeug obendrauf. Jede Naht ist ein Vertrag, eine Schnittstelle und eine Stelle, an der Daten eine Grenze überqueren, die niemand aufgeschrieben hat.


So funktioniert es

cloud&more betreibt die Infrastruktur, die Hugo-Produktfamilie ist das, worin Ihre Leute tatsächlich arbeiten.

Hardware, die uns gehört

Keine gemietete Kapazität in fremden Rechenzentren. Die Maschinen gehören der Gruppe und laufen in unabhängigen FiberCentre-Anlagen in Kanada.

Ein Rechtsraum, klar benannt

Registriert als ISP, ASP und PAS, betrieben ohne Abhängigkeit von den großen Cloud-Anbietern. Welches Recht gilt, ist eine Tatsache über den Betreiber, kein Regionsname im Marketing.

Eine Umgebung statt sechs Anbieter

Dateien, Mail, Chat, Videokonferenz, Telefonie und die KI-Ebene liegen zusammen. Zwischen ihnen gibt es kein Integrationsprojekt, weil sie nie getrennt waren.

Migration in Ihrem Tempo

Workloads ziehen um, wenn es sinnvoll ist. Was vorerst beim Hyperscaler bleiben muss, deckt unser Verschlüsselungs-Gateway in der Zwischenzeit ab.


Was es ersetzt

Dieser Weg ist für Organisationen, die entschieden haben, dass die Abhängigkeit selbst das Problem ist — nicht die Vertragsbedingungen eines einzelnen Anbieters.

Den Anbieter-Stapel

Eine Umgebung statt getrennter Verträge für Speicher, Mail, Chat, Konferenzen und KI, jeder mit eigenen Bedingungen und eigenen Datenflüssen.

Den Umweg über Neueinstellungen

Wer KI nutzen will, sucht meist zuerst Infrastruktur-Fachleute. Wenn das Fundament schon läuft, bauen Ihre eigenen Leute das, was sie eigentlich wollten.

Die Zuständigkeitsdebatte

Statt zu begründen, warum die Regionalcloud eines fremden Anbieters akzeptabel sein soll, lautet die Antwort schlicht: welches Recht gilt.


Für wen das gedacht ist

Häuser, die einen europäischen oder kanadischen Betreiber wollen

Wenn Eigentum und Rechtsraum zur Anforderung gehören und nicht erst in der Vergabe auffallen.

DSGVO-pflichtige Organisationen

Wenn ein Transfer Impact Assessment tragen muss und „das Rechenzentrum steht in der EU" als Antwort nicht mehr genügt.

Unternehmen, die KI wollen, ohne sich umzubauen

Wenn das Ziel ist, KI-Projekte auf eigenen Daten zu fahren, ohne vorher ein Infrastruktur-Unternehmen zu werden.


Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Datenresidenz und Datensouveränität?
Residenz ist, wo die Daten physisch liegen. Souveränität ist, wessen Recht und wessen Zugriff über sie bestimmen. Ein US-Anbieter kann Residenz in Deutschland anbieten und trotzdem US-Anordnungen unterliegen — das Gebäude beantwortet die eine Frage, der Betreiber die andere.
Gehört Ihnen die Hardware oder mieten Sie sie?
Sie gehört uns. Die Maschinen sind Eigentum der Gruppe und stehen in unabhängigen FiberCentre-Anlagen. Genau das erlaubt uns eine Aussage über den Rechtsraum statt einer Aussage über ein Regionsetikett.
Welche Verfügbarkeit können wir erwarten?
Wir streben 99,9 % der produktiven Dienste im Monatsmittel an und haben das in der Vergangenheit erreicht. Eine bestimmte Verfügbarkeit ist nur geschuldet, wo ein gesondertes Service Level Agreement es festhält — das schreiben wir lieber auf, als es anzudeuten.
Können wir schrittweise migrieren?
Ja, und das ist der Regelfall. Die meisten holen einen Workload nach dem anderen. Für alles, was zwischenzeitlich beim Hyperscaler bleibt, hält das eperi-Gateway die Daten verschlüsselt.
Ist KI Teil davon oder ein eigenes Produkt?
Teil davon. Die KI-Ebene läuft in derselben Umgebung wie Dateien, Mail und Chat. Genau das macht sie auf echten Unternehmensdaten nutzbar, ohne diese Daten an Dritte zu exportieren.
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir gehen?
Sie nehmen sie mit. Souveränität, die nur gilt, solange Sie bleiben, ist keine. Exportwege gehören zur Einrichtung, nicht zu den Bindungsmitteln.
Worin unterscheidet sich das von einem deutschen Reseller eines Hyperscalers?
Ein Reseller verkauft Ihnen fremde Kapazität mit einer deutschen Rechnung. Der eigentliche Betreiber und damit der Rechtsraum ändern sich dadurch nicht. Uns gehören die Maschinen, und genau deshalb fällt die Antwort zum anwendbaren Recht anders aus.
Was genau ist Hugo?
Hugo ist die Produktfamilie, in der Ihre Leute arbeiten — Dateien, Mail, Chat, Video, Telefonie und die KI-Ebene — betrieben auf der Infrastruktur von cloud&more. cloud&more ist der Betreiber, Hugo die Umgebung.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Infrastruktur

Bringen Sie die unangenehmen Teile mit: den Workload, der nicht umziehen kann, den Vertrag mit zwei Jahren Restlaufzeit, die Compliance-Frage, die niemand beantwortet hat. Das ist das Gespräch, das sich lohnt.